Januar 2002
BattleCries Internet Magazin
„Schattensymphonie: The Harmonic Enchantment Of A Medieaval  Scaffold“
Dass von den 10 Tracks vier reine Instrumentals sind und keines davon ein 08/15 Keyboardgeklimper ist wie leider bei einigen anderen Bands, zeigt, dass Sanity ein feines Händchen für epische Melodien haben. Und so sind auch die sechs „richtigen“ Songs gefüllt mit ebensolchen, ohne das sie dabei überladen wirken. Die 7jährige Banderfahrung hört man Sanity an, denn Anfänger kriegen Songs wie „Highland Epos“ nur schwer hin. Am ehesten kann man den Stil wohl mit Graveworm vergleichen, trotzdem haben Sanity eigene Trademarks. Nicht zuletzt deshalb will ich das ganze nicht unbedingt „Black Metal“ nennen, denn auch wenn Sanity offensichtlich stark davon beinflusst sind (v.a. was den Gesang und die wuchtigen Gitarren anbelangt) ist der Sound zu vielfälltig um es an diesem einen Begriff festzumachen. Neben einigen mittelalterlich klingenden Stellen finden sich ebenso SciFi/Fantasy-Elemente („Insomnia“), immer begleitet von einer gesunden Portion Wahnsinn der sich in wildem Kreischgesang entlädt. Ihr seht also, eine enorme Bandbreite, die Sanity auszufüllen wissen.
Wie dem auch sei, der exzellente, abwechslungsreiche Gesang von Florian (desöfteren untersützt von einer Sängerin – hört sich fantastisch an!), die fabelhafte Instrumentierung mitsamt sehr guter Produktion und die großartigen Kompositionen (-> Anspieltips: „Das Beil“ und „Insomnia“) machen „Schattensymphonie“ zu einem mehr als empfehlenswerten Album, das mit 50 Minuten Spielzeit viel für´s Geld bietet.

Prädikat: tolles Album mit verdammt starken Songs!
– Sebastian Kessler

Liebkosend fährt der Tod durch seine Glieder, eisige Hände ihn streicheln immer wieder
Er fühlt den Abschied ganz genau, um ihn herum die Welt wird grau
„Oh Schicksal sag mir noch geschwind: warum wurde ich im Krieg geboren?
Ich war von vielen nur ein hilfloses Kind, warum hast du mich auserkoren?“

Juni 2000
G.U.C. Magazin, Nr. 14
„Schattensymphonie: The Harmonic Enchantment Of A Medieaval  Scaffold“
Der dritte Opus von SANITY ist nun wie zu erwarten an professionellem Acting nicht mehr zu überbieten. (Es sei denn, von der Band selbst!). Erneut wird eine alles überstrahlende, mittelalterlich-magische Aura mit jedem Song erzeugt, die unweigerlich und vollkommen in ihren Bann ziehen kann. De-Luxe-Black-Art mit forciertem Klassik-Einfluß von elitärer Klasse, die ohne gekünstelt zu wirken, außergewöhnlich begeistern kann. Das ist auch ist der stärkste Trumpf unserer talentierten Berliner; alles, was sie zu bieten haben, kommt absolut kompakt, ohne zu verkrampfen rüber. SANITY haben sich, eigentlich unglaublich, wenn man den hohen Standard des Zweitwerkes vor Augen hält, noch einmal  deutlich erkennbar gesteigert und können mit einer Weltklasse-Veröffentlichung ihren Triumphzug durch die jubelnden Massen fortführen. Die atemberaubende Vielfalt der verwendeten Arrangements sucht wieder ihresgleichen und der unstrittige Reiz SANITY´S, nämlich die subtil-verträumte Poesie in Koalition mit naturgeilem Orchestral-Black-Metal, die sich wie ein schwarzer Faden erneut durch das ganze Album zieht, ist abartig. Wieviel Potential besitzt die Truppe eigentlich, um solche opulenten und einmalig-bombastisch anmutenden Hymnen in die Ewigkeit zu setzen? Auf diese Frage antworten die zeitlos-schönen Stücke eines Sensations-Albums in geschlossener Einheit. Die Geschwindigkeit der Songs ist abermals klug gewählt und differiert in vollendeter Harmonie. Meine Güte, ich bin hin und weg von dieser Zauberscheibe… Selten hat man so ein derart ausgereiftes und kultiviertes musikalisches Kunstwerk dieser Richtung zu Gehör bekommen. SANITY verweisen zweifellos einige der bereits etablierten Konkurrenten in die Ränge; der Band in diesem Stadium noch das Wasser zu reichen, fällt wirklich schwer. Alle Trademarks der Vorgängerscheiben wurden noch einmal weiter perfektioniert und man muß sich dieses Highlight einfach angehört haben, um zu realisieren, wie schön und hinreißend diese Musik sein kann. Wer dieser Sparte huldigt, wird dem Werk vollkommen verfallen, daß man mit Heroin vergleichen kann: Es macht schon beim ersten Konsum für immer süchtig… Hier sind ohne Zweifel Deutschlands hoffnungsvollste Dunkelkinder am stilvollen Werk!
– Markus Eck

Juni 2000
G.U.C. Magazin, Nr. 14
„Nocturnal Poems“
Der stimmungsvolle Follow-Up zum „Sinister Reflections“ Debüt kann erneut  auf voller Linie überzeugen und signalisiert die erwünschte und logische Weiterentwicklung einer Band, die sehr hart an sich arbeitet und ein klares Ziel vor Augen hat. War der nachtsüchtige Erstschlag der tiefschwarzen Poeten in der Aufmachung noch von eher schlichter Natur (für ein Debüt unter den gegebenen Bedingungen jedoch mehr als akzeptabel), kann „Nocturnal Poems“ mit farbenfrohem und gar prächtigem Layout und wieder allen (lesenswerten) Lyrics  aufwarten. Die Qualität der Songs ist beängstigend gut; das mit der ersten Scheibe erkennbare Potential konnte weiter ausgebaut und wieder vollstens genutzt werden. In den 72 !! Min. Spieldauer tut sich allerhand und Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf… Die Atmosphäre, die man mit den Sympho-Black-Hymnen erzeugen kann, ist paralysierend und regelrecht erdrückend. Dieser kann man sich beim besten Willen nicht entziehen. Darauf kommt es bei dieser Musik an… Der Gesang glänzt auch diesesmal wieder durch seine Variablität, die ihn unter hunderten herauszuheben vermag. Alles überstrahlender Höhepunkt einer Scheibe als solcher an sich ist der Song „Die Verlorene Schlacht“, der auch auf der ABLAZE CD Okt. `99 zu hören war. SANITY sind wirkliche Überzeugungstäter mit dem Charme von sich restlos aufopfernden Idealisten, die mit größtmöglichem Enthusiasmus vorgehen; erneut sorgen die majestätischen Keyboards für Schauer und nachhaltige Gänsehaut, die man während des gesamten stilvoll-kultivierten und verzückten Lauschens dieses Kleinodes nicht mehr los wird… Der mit dem Erstling gefundene Stil konnte erfreulicherweise optimiert und zur Vollkommenheit ausgebaut werden. Diesen wirklichen Geheimtip, den man nicht verpassen sollte…
– Markus Eck

Juni 2000
G.U.C. Magazin, Nr. 14
„Sinister Reflections“
Das aus Berlin stammende talentierte Trio SANITY, welches mit vorliegender Eigenproduktion ein begeisterndes  Debüt abgeliefert hat, zelebriert auf „Sinister Reflections“ anmutigen und hymnenhaft-entrückten Symphonic-Dark-Black-Metal von erlesener Schönheit. Gleich von den ersten Takten an ist man sich sofort im klaren, daß hier eine wie selten begnadete Band, die mit Leidenschaft agiert, zu Werke gegangen ist, die Gleichgesinnte mit ihrer anspruchsvollen Kunst erfreuen möchte, was auch honoriert werden sollte. Die Musik SANITY´S lebt von der mit der ganzen Vielfalt, die sich in dieser Stilistik anbietet, erzeugten Atmosphäre, welche jeden der acht enthaltenen Songs veredeln kann. Die Lyrics sind in deutsch und englisch verfaßt; Texte liegen bei. Die Keyboards nehmen eine beachtliche Dominanz im elegisch-schwelgenden Soundkonstrukt der Berliner ein, und verstehen es durch wirklich kompetente Tastenführung breiten Raum auf dem Album einzunehmen; glücklicherweise aber ohne die Stücke turmhoch zu überfrachten! Überhaupt; die Harmonie der verwendeten Stilmittel, die in den Liedern zum Tragen kommt, macht sprachlos. Der Gesang als solcher laviert gekonnt zwischen Death-Growl, Black-Screech und Clear-Voice und kann einen glaubwürdigen und überzeugenden Brückenschlag der Stile vollziehen. Bewegend und ergreifend werden die dunkel-poetischen Verse vokalisiert. Liebhaber der angesprochenen Richtung werden begeistert sein… Die CD, die ein abartig stimmungsvolles und wunderschönes Artwork besitzt, …
– Markus Eck

März 2000
Eternity Magazin, Nr. 13
„Nocturnal Poems“
Sanity selbst beschreiben ihren Stil als Athmospheric Avantgarde Symphonic Black/Death, was zwar etwas hochgegriffen klingt, in ihrem Falle aber keine schlechte Umschreibung ist, da sie wirklich sehr stark mit athmospherischen Elementen arbeiten. Auch wird der Gesang recht vielseitig eingesetzt, was mir dabei aber nicht gefällt, ist die hauptsächlich verwendete Kreischstimme, klingt doch etwas arg heiser, die Vocals könnten etwas mehr Ausdruckskraft vertragen. Dagegen kommen die cleanen Gesangparts sehr gut an, kombiniert mit leichten, epischen Keyboardmelodien und athmosphärischen Effekten, sorgen sie für die notwendige Abwechslung. Inhaltlich wendet man sich passend zur Musik fantastischen, dunklen Geschichten oder dem Geist der Natur zu, wie es bei „Hymn To The Ancient Forest“ der Fall ist. Ausserdem wurden noch zwei Bonustracks auf die CD gepackt, welche musikalisch etwas aus der Reihe fallen. Dennoch kann der „Epic Song“, eine kleine, etwas simple Fantasy Story mich absolut begeistern. Vielleicht sollten Sanity sich überlegen in Zukunft verstärkt auf diesen cleanen Gesang zurückzugreifen. Insgesamt ein sehr vielfältiges, athmosphärisches Werk, bei dem es sich lohnt mal ein Ohr zu riskieren.
– Sandra Ternes

Dezember 1999
Legacy-Magazin, Nr. 4/99
„Nocturnal Poems“
Eine Band aus der Hauptstadt, die uns mit ihrer zweiten Veröffentlichung beehrt. Das erste Album “Sinister Reflections‘“kenne ich zwar nicht, aber auf ihrem mir vorliegenden Werk metern SANITY munter drauf los. Der Dreier beglückt uns mit einer eigenen, sehr symphonischen Form von Black Metal. Was im Wust der Keyboards leider untergeht, sind die Gitarren. so daß dem Ganzen etwas der Druck fehlt. Kompositorisch gibt es meiner Meinung nach zuviel Mittelmaß, zumal sich auf fast 72 Minuten 14 Songs verteilen. So geht selbst dem geneigten Hörer der rote Faden verloren. Beim nächsten Mal bitte mehr Qualität statt Quantität! Ich hätte lieber eine fettere Produktion und sechs solche Songs wie „Der Knabe im Moor“ (ergreifender Gesang!) anstatt einer mittelmäßigen „Endlos“-CD. Dennoch ein Achtungserfolg, der mich Hoffen läßt, daß die Jungs am Ball bleiben! Die CD kommt mit schönem Booklet inkl. aller Texte.
9/15 Punkte

Oktober 1999
Ablaze Magazin
„Nocturnal Poems“
Nachdem vor gut einem halben Jahr die erste Demo-CD, ‘Sinister Reflections‘, den Weg ins Heft fand, steht auch schon das neue Album parat. Einflüsse von Black Metal, Klassik, Death, Gregorianik und Mittelalter sind nach wie vor unverkennbar. Die Songs werden von Synthies untermalt: dunkel-mystisch, teils psychodelisch, an manchen Stellen betont klassisch oder dramatisch. Gesanglich wird mit rauhen Death-Vocs, bösem, keifendem bisweilen schmerzvollem Fauchen und ab und an normaler Stimme für Abwechslung gesorgt. Die Musik lebt von bitter-süßer Melancholie sowie aufbrausenden Passagen. wobei Haß, Verzweiflung, Schwermut und Aggression nicht fehlen. Allerdings ist der Gesamtsound zu dünn, speziell die Gitarren sind zu leise abgemischt, wodurch die Synthies zu dominant sind. Alles in allem ist es ein eigenständiges Teil, von dem es mit ‘Die verlorene Schlacht‘ eine Hörprobe auf beiliegender CD gibt.
– Jana Fliedner

März 1999
Kogaionon Magazin
„Nocturnal Poems“
Florian s-a tinut de cuvant si in luna iunie a scos cel de-al doilea album, mult mai complex si violent decat primul. Nu poate fi catalogat nicicum sunetul SANITY dar sunt convinsca daca il ascultati o singura data, va ramane intiparit in minte. Noile piese au tot se ce poate, adica chitari, pian, keyboard, violenta extrema prin voci iar uneori se aud si cateva rascolitoare voci feminine („The Sorcerer“) sau coruri gregoriene („Rex Coeli Domine“). Un album excelent, tehnic, original, unde predomina black metal-ul.

März 1999
Kogaionon Magazin
„Sinister Reflections“
Grupul s-a infiintat in 1994 dar din noiembrie 1996 formula s-a pastrat aceeasi: Florian, Philipp si Benjamin. Stilful declarat de ei este „athmospheric avantgarde black death metal“, cu trei voci, mai mult brutale, keyboard abundant si sound complex. Florian m-a asigurat ca noul produs, „Nocturnal Poems“, va fi mult peste primul, printr-o dezvoltare a dimensiunii orchestrale, pastrand in acelasi timp si armonia Intre rapiditate si melodicitate.

Januar 1999
Ablaze Magazin, Nr. 25
Was dieses Berliner Trio hier abliefert ist wirklich gelungen. Schon beim ersten Song zeigt sich die Eigenständigkeit der Musik. Es lassen sich Einflüsse von Black Metal, Klassik, wie auch Death erkennen, die frisch und unverbraucht kombiniert sind. Minnesangartige Stimmen empfangen den durch’s Unbekannte Reisenden and den Toren zum Dunklen. Die Leadgitarre spielt in bitter-süßer, melancholischer Weise, und das dunckle, mystische Keyboard untermalt sachte die Songs, um an einigen Stellen betont klassische oder dramatische Melodien beizusteuern. Auch wenn die Stücke meist getragen sind, wirken sie doch nicht monoton, da der Rhythmus wechselt oder das Drumming recht treibend ist. Zudem wird stark mit dem Gesang gearbeitet. Herrlich intensiv sind die tiefen, rauh-gurgelnden Deathvocs und das böse, keifende, manchmal schmerzvolle Fauchen. Gekonnt wird auch melancholischer, schwebender, normaler Gesang eingesetzt. Man hat den Eindruck, Haß und Verzweiflung, Schwermut und Aggression gehen Hand in Hand. Das Album umfaßt 8 Songs mit einer Spielzeit von 68 min., worunter sich auch lange Stücke befinden, die durchaus hätten etwas straffer gefaßt sein können. Dennoch ist es ein reiz- und stimmungsvolles, lohnenswertes Album, das auch ansprechend gestaltet und mit Textblatt der deutschen und englischen Lyrics ausgestattet ist!
– Jana Fliedner

August 1998
Booster Magazin, Nr. 9
„Sinister Reflections“
Die junge Band hat gerade ihr Debut-Album fertig und man kann einfach sagen, gelungen! In über 70 Minuten besten Athmospheric-Avantgarde-Black-/Death-Metal im Stile von Dimmu Borgir offenbaren sich dem Zuhörer ungeahnte Tiefen der Seele. Die Texte entführen einen in Gedankenspiele zwischen Realität und Fiktion. Musikalisch beweist Sanity ihr weitgefächertes Können von der bombastischen Hymne bis zum gefühlvoll schwebenden Choral.